Tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg
 
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Tropen- und Reisemedizinische Beratung
Botswana


Malaria

Hohes Risiko in den (Sub-) Distrikten Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango, Tutume, vor allem während der Regenzeit November - Juni.
Geringeres Risiko Juli - Oktober in diesen Gebieten.
Geringes Risiko in den Grenzgebieten zu Zimbabwe in den Regionen Bobirwa und Selebi-Phikwe.
Kein Risiko in der südlichen Landeshälfte.

Erreger:
über 90% Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest v.a. Plasmodium vivax und ovale (Malaria tertiana).


Vorbeugung:
  • Hohes Risiko: Vorbeugung mit Medikamenten* zu empfehlen!
  • Geringeres bzw. geringes Risiko: Notfallmedikament* (Stand by) mitnehmen.
  • zusätzlich Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien, mückenfreie Schlafräume.
(*) Bitte beachten Sie:
Die Wahl des Malariamedikaments ebenso wie evt. Abweichungen von den Empfehlungen müssen im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Daher ist vor einer Reise in ein Malariagebiet unbedingt eine ärztliche Beratung zu empfehlen.



Impfungen

Für alle Reisenden zu empfehlen ist ein Impfschutz / Immunität gegen:
  • Diphtherie, Tetanus, Polio,
  • Hepatitis A
  • Masern

Für Risikogruppen zusätzlich die Impfung gegen:
  • Typhus, Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken, Pneumokokken, Influenza
Einreisevorschrift:
Gelbfieberimpfung: obligatorisch bei Einreise aus Gelbfieber - Endemiegebieten

Bitte beachten Sie:
Die Empfehlungen gelten für erwachsene Reisende. Bei Kindern müssen besondere Altersbeschränkungen auch für die empfohlenen Reise-Impfungen und altersbedingte Risiken beachtet werden!


Wichtigste spezielle Gesundheitsrisiken:
  • Darminfektionen: sorgfältige Hygiene bei Nahrungsmittel und Trinkwasser beachten.
  • Bilharziose: v.a. Infektionsrisiko entlang des Okawango
    Kontakt mit Süßgewässer (Flüsse, Seen, Bäche) meiden.
  • HIV / AIDS: Übertragung durch Blutkontakt ( auch Piercing , Tätowierung o.ä.) und Geschlechtsverkehr. Verwendung von Kondomen sowie sterilen Spritzen und Nadeln.
  • Schädigungen durch Sonne: Sonnenschutz!


Im Interesse Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich vor Ihrer Reise zu Impfungen, zur Malaria-Prophylaxe und zu weiteren Risiken ärztlich beraten! Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung.
Unser reisemedizinisch erfahrenes Ärzteteam berät Sie telefonisch oder schriftlich.


Stand: 28. November 2014
 

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