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Tropen- und Reisemedizinische Beratung
Gelbfieber

Gelbfieber ist eine vor allem in den tropischen Gebieten Afrikas, Mittel- und Südamerikas verbreitete Viruserkrankung. Sie gehört zu den hämorrhagischen Infektionskrankheiten; die Erkrankung kann mit inneren und äußeren Blutungen einher gehen. Bei Reisen in viele tropische Länder muss geklärt werden, ob ein Infektionsrisiko für Gelbfieber besteht und ob eine Impfung gegen Gelbfieber zum Schutz oder aufgrund einer Einreisevorschrift durchgeführt werden muß.

Erreger:
Erreger des Gelbfiebers ist das Gelbfieber-Virus, ein RNA-Virus aus der Familie der Flavi-Viren.

Übertragung:
Die Übertragung der Viren erfolgt durch den Stich der so genannten Gelbfieber-Mücke (Aedes aegypti). Eine Übertragung von infizierten Menschen auf andere, z.B. auf Familienangehörige oder medizinisches Personal ist nicht möglich. Das Virus kann eine Vielzahl von Spezies befallen, wie z.B. Vögel, Affen, Fledermäuse, Schlangen und schließlich eben auch den Menschen.

Krankheitsverlauf:
Nach einer Inkubationszeit von 3-8 Tagen kommt es in der ersten Krankheitsphase zu uncharakteristischen Beschwerden wie Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen, die nach einigen Tagen wieder abklingen können. Anschließend folgt - jedoch nur bei einem Teil der Betroffenen - die zweite Phase mit hohem Fieber sowie inneren und äußeren Blutungen, die in 50% der Fälle tödlich endet.

Behandlung:
Derzeit existiert noch kein Medikament gegen das Virus. Es können lediglich die Beschwerden gelindert werden. Bei ungünstigem Verlauf verstirbt der Patient meist innerhalb der zweiten Woche, im günstigen Fall kann die Erkrankung vollkommen ausheilen.

Vorbeugung:
Es gibt eine Schutzimpfung, die bei Reisen in die Tropen vor der Erkrankung schützt. Als Impfstoff wird ein abgeschwächter Stamm des Gelbfiebervirus verwendet (Lebendimpfung). Der Impfstoff gilt als gut verträglich und kann auch Kindern ab sechs Monaten gegeben werden. Nur staatlich zugelassene Impfstellen (manche niedergelassene Ärzte, Tropeninstitute, Gesundheitsämter) können diese Reise-Impfung durchführen.

Bei Tropen-Reisen in Gelbfiebergebiete sollten sich Reisende gegen Gelbfieber impfen lassen.
Manche Reiseländer verlangen bei Einreise Impfungen gegen Gelbfieber, wenn man aus einem Land mit Gelbfieber kommt.

Neben der Möglichkeit einer Gelbfieber-Impfung ist der Schutz vor den Mückenstichen durch Kleidung, Mückenschutzmittel, Moskitonetze u.ä. wichtig.

Lassen Sie sich daher rechtzeitig vor Ihrer Reise von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt/Ärztin beraten.
 

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