Tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg
 
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Indien


Malaria

Mittleres Risiko in Chattisgarh, Orissa, Jharkland, Westbengalen und Regionen östlich davon (Assam, usw.).
Geringes Risiko im ganzen Land unter 2000m, einschl. der Andamanen und Nicobaren, auch in Dehli und Mumbai.
Malariafrei sind Bergregionen über 2000m von Jammu und Kashmir, Himachal Pradesh, Sikkim, Aunchal Pradesh, Lakkadiven.

Erreger:
ca. 52% Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest v.a. Plasmodium vivax (Malaria tertiana).

Malaria-Prophylaxe:
Im sog. "Regelfall" eines organisiert reisenden Touristen ohne Vorerkrankungen:
  • Mitnahme eines Notfallmedikaments (Standby). Je nach Reisezeit, Reisestil und persönlichen Gegebenheiten ist auch eine andere Empfehlung wie z.B. die vorbeugende Einnahme eines Malariamedikaments(*) möglich.
  • zusätzlich Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien, mückenfreie Schlafräume.
(*) Bitte beachten Sie:
Die Wahl des Malariamedikaments ebenso wie evt. Abweichungen von den Empfehlungen müssen im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Daher ist vor einer Reise in ein Malariagebiet unbedingt eine ärztliche Beratung zu empfehlen.



Impfungen

Für alle Reisenden zu empfehlen sind Impfungen gegen:
  • Diphtherie, Tetanus, Polio,
  • Masern (oder Immunität nach Krankheit)
  • Hepatitis A

Für Risikogruppen zusätzlich die Impfung gegen:
  • Hepatitis B
  • Tollwut (Risiko sehr verbreitet!)
  • Typhus
  • evt. japan. Enzephalitis
  • Pneumokokken, Influenza
Einreisevorschrift:
Gelbfieberimpfung: obligatorisch bei Einreise aus Gelbfieber - Endemiegebieten, nicht für Flughafen- Transitpassagiere.

Bitte beachten Sie:
Die Empfehlungen gelten für erwachsene Reisende. Bei Kindern müssen besondere Altersbeschränkungen auch für die empfohlenen Reise-Impfungen und altersbedingte Risiken beachtet werden!


Vorkommen von Vogelgrippe:
Reisende in die betroffenen Länder sollten den Kontakt mit lebendem oder totem Geflügel und Vögeln aller Art auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln meiden. Von Geflügelstallungen sollte man sich fern halten. Der Import von Vogelprodukten einschl. Federn aus den betroffenen Ländern in die EU ist verboten.


Wichtigste Regeln:
  • Darminfektionen: sorgfältige Hygiene bei Nahrungsmittel und Trinkwasser beachten:
    nur Mineralwasser mit intaktem Verschluss oder gekochtes, filtriertes oder chemisch entkeimtes Wasser trinken, keine Eiswürfel
    Grundregel: kochen - braten - schälen - oder vergessen!
  • Dengue-Fieber: Schutz vor Moskitostichen.
  • HIV / AIDS: Übertragung durch Blutkontakt ( auch Piercing, Tätowierung o.ä.) und Geschlechtsverkehr. Verwendung von Kondomen sowie sterilen Spritzen und Nadeln.
  • Schädigungen durch Sonne: Sonnenschutz! Sonnenbrille!
    Keine Sonnenexposition von 11.00 bis 15.00 Uhr.
  • Nicht barfuss gehen (Infektionsgefahr).


Im Interesse Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich vor Ihrer Reise zu Impfungen, zur Malaria-Prophylaxe und zu weiteren Risiken ärztlich beraten! Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung.
Unser reisemedizinisch erfahrenes Ärzteteam berät Sie telefonisch oder schriftlich.


Stand: 07. Oktober 2012
 

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