Tropen- und Reisemedizinische Beratung Freiburg
 
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Tropen- und Reisemedizinische Beratung
Namibia


Malaria

Hohes Risiko im nördlichsten Bereich entlang des Cubango, Kunene und im Caprivi-Streifen unabhängig von den Jahreszeiten.
Hohes Risiko in der Ovambo-Region und in den restlichen nördlichen Gebieten einschl. der Etosha-Pfanne, Oshana, Oshikoto, Omusati, Ohangwena, Otjozondjupa und Omaheke in der Regenzeit, geringer in der Trockenzeit.
Malariafrei sind Windhoek und Süd-Namibia.


Erreger:
über 85% Plasmodium falciparum (Malaria tropica), der Rest v.a. Plasmodium vivax und ovale (Malaria tertiana).


Vorbeugung:
  • Hohes Risiko: Vorbeugung mit Medikamenten* zu empfehlen!
  • Geringeres bzw. geringes Risiko: Notfallmedikament* (Stand by) mitnehmen.
  • zusätzlich Schutz vor Moskitostichen durch lange helle Kleidung, Repellentien, mückenfreie Schlafräume.
(*) Bitte beachten Sie:
Die Wahl des Malariamedikaments ebenso wie evt. Abweichungen von den Empfehlungen müssen im Rahmen einer individuellen ärztlichen Beratung getroffen werden. Daher ist vor einer Reise in ein Malariagebiet unbedingt eine ärztliche Beratung zu empfehlen.



Impfungen

Für alle Reisenden zu empfehlen ist ein Impfschutz gegen:
  • Diphtherie, Tetanus, Polio,
  • Hepatitis A
  • Masern (oder Immunität nach Krankheit)

Für Risikogruppen zusätzlich die Impfung gegen:
  • Typhus, Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken, Pneumokokken, Influenza
Einreisevorschrift:
Gelbfieber: obligatorisch bei Einreise aus Gelbfieber - Endemiegebieten. Reisende auf Linienflügen mit Transitaufenthalten in Endemiegebieten benötigen kein Impfzertifikat, sofern sie auf dem Transitflughafen bleiben. Handelt es sich nicht um einen Linienflug und der Abflughafen liegt innerhalb eines Gelbfieber-Endemiegebietes, ist ein Impfzertifikat erforderlich.

Bitte beachten Sie:
Die Empfehlungen gelten für erwachsene Reisende. Bei Kindern müssen besondere Altersbeschränkungen auch für die empfohlenen Reise-Impfungen und altersbedingte Risiken beachtet werden!


Wichtigste spezielle Gesundheitsrisiken:
  • Darminfektionen: sorgfältige Hygiene bei Nahrungsmittel und Trinkwasser beachten.
  • Bilharziose: vor allem Caprivi-Streifen
    Kontakt mit Süßgewässer (Flüsse, Seen, Bäche) meiden.
  • HIV / AIDS: Übertragung durch Blutkontakt (auch Piercing , Tätowierung o.ä.) und Geschlechtsverkehr. Verwendung von Kondomen sowie sterilen Spritzen und Nadeln.
  • Schädigungen durch Sonne: Sonnenschutz!


Im Interesse Ihrer individuellen Gesundheitsvorsorge lassen Sie sich vor Ihrer Reise zu Impfungen, zur Malaria-Prophylaxe und zu weiteren Risiken ärztlich beraten! Diese Informationen ersetzen auf keinen Fall die individuelle ärztliche Beratung.
Unser reisemedizinisch erfahrenes Ärzteteam berät Sie telefonisch oder schriftlich.


Stand: 28. November 2014
 

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