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Schlafkrankheit bei Reisenden
Stand 05. Oktober 2010

Eigentlich sind solche Tropenkrankheiten bei Touristen selten. Dennoch erkranken vereinzelt immer wieder Afrikareisende bei Safaris in Nationalparks. Zuletzt erkrankte im September ein amerikanischer Reisender in Sambia nach der Teilnahme an einer Jagdsafari im South-Luangwa-Nationalpark. Im vergangenen Jahr ist ein deutscher Reisender ebenfalls im South-Luangwa-Nationalpark nach einer Safari an Schlafkrankheit erkrankt. Wiederholt wurden in den letzten Jahren Erkrankungen an Schlafkrankheit vor allem bei Besuchern der Serengeti-Ebene Tanzanias gemeldet, aber auch bei Safaris in Ländern wie Malawi, Sambia, Namibia und Uganda.

Die Schlafkrankheit, die durch die tagaktive Tsetse-Fliege übertragen wird, tritt in afrikanischen Ländern südlich der Sahara auf und betrifft vorrangig die einheimische Bevölkerung in abgelegenen ländlichen Regionen. Die Parasiten befallen die inneren Organe und verursachen ein schweres Krankheitsbild, das unbehandelt zum Tod führt. Eine Impfung gtibt es nicht; Mückenschutzmittel sind unwirksam, da sich die Tsetse-Fliege nach optischen Reizen orientiert und nicht nach dem Geruch.
Zum Schutz vor den Stichen der Tsetse-Fliegen ist daher eine langärmelige, bedeckende Kleidung einschließlich Socken aus festem hellem Stoff sowie ein Hut besonders wichtig. Dunkle Stoffe ziehen die Fliegen an.

Quelle: CRM-News 22.09.2010, Safetravel, Expertenkommitee der Schweiz 04.10.2010
 

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